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... lässt sich heute noch nicht ermessen. Gewiss ist nur, dass unser Land für Automobile noch sehr aufnahmefähig wäre, wenn den besonderen Verhältnissen unseres Landes Rechnung getragen werden könnte. Denn trotz der grossen Zahl von Wagentypen fehlt es immer noch an einer für die Schweizer Gebirgsverhältnisse besonders geeigneten billigen Standardtype für Personenwagen. Dass eine solche zu bauen sich auch in der Schweiz lohnen würde, steht ausser allem Zweifel, wenn eine alle wesentlichen Teile umfassende Normalisierung bzw. Standardisierung durchgeführt würde, welche die Herstellungskosten unter diejenigen der Konkurrenz herabdrücken würde. Man denke nur an die Verhältnisse in Amerika, wo durchschnittlich auf jeden zehnten Bewohner ein Automobil, in einigen Staaten sogar auf jeden fünften Einwohner ein Kraftwagen entfallen soll. In der Schweiz glaubt man vielfach, die Normalisierung vom Bedarf abhängig machen zu müssen und verwechselt damit den Kausalzusammenhang zwischen Ursache und Wirkung, weil in Wirklichkeit die Standardisierung durch ihre Preisverbilligung den gesteigerten Bedarf hervorruft und nicht umgekehrt. Es fragt sich, nur, w i e normalisiert wird. Unter Voraussetzung der gleichen Zahlenverhältnisse wie in Amerika, würde die Schweiz für mindestens 400,000 Motorwagen Aufnahme bieten, nach Abzug der bereits vorhandenen zirka 30,000 ...