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... «Das ist ein Dutton.» «Wo gibt es den?»«Wir bauen sie da drüben, am anderen Ufer.» Tim Dutton geniesst sichtlich das immer wiederkehrende Schauspiel. Doch das öffentliche Aufsehen ist zugleich der Nachteildes Dutton Commander - zumindest in der Schweiz. Zu gerne würde man heimlich ineinem der Schweizer Seen baden gehenwas nach Artikel 96Ziffer 2 der Schweizerischen Binnenschifffahrtsverordnungüberall verboten ist. Es bleibt der Ausweg auf schiffbare Flüsse in Deutschland, Frankreich und Italien. Und es bleiben das Mittelmeer, die Nordsee unddie Ostsee. Immerhin Was sonst noch fährt und schwimmt Die Geschichte der schwimmenden Autos ist voll von Einzelstü- cken und Prototypen. Nur in Kriegszeiten erleben Amphibienfahrzeuge einen echten Aufschwung: Allein der VW Typ 166 wurde 14 000-mal gebaut. In Deutschland gilt der Konstrukteur Hanns Trippei (1908-2001)als «Vater des Schwimmwagens». 1934 brachte er einem DKW F2 das Baden bei, 1938 warsein SG-6 mit Allradantrieb serienreif. Im Zweiten Weltkrieg requirierte Trippei die Bugatti-Werke in Molsheim/Elsass, versorgtevon dort aus die Wehrmacht mit Amphibienautos. Die Alliiertenverurteilten ihn dafür zu 35 Monaten Haft. Doch Trippei machte weiter, konstruierte 1959 das Amphicar, ein elegantes Cabrio, das immerhin 4000-mal gebaut wurde. Auch der Trippei T-74 (Einzelstücke) und der Amphiranger ...