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... nicht annähernd Schritt halten. Sehen wir nun einmal die Gewinnund Verlustrechnung der Bundesbahnen an. Auch hier macht man merkwürdige Entdeckungen. So schloss die Rechnung in der Periode von 1903 bis 1913 sechsmal mit einem Verlust und fünfmal mit einem Gewinn ab, trotzdem es damals keine Autokonkurrenz gab. In der Konkurrenzperiode von 1919 bis 1930 stehen dagegen fünf Verlustabschlüssen sieben Gewinnabschlüsse gegenüber. Woher kömmt es nun, dass die S.B.B, bereits in der konkurrenzlosen Zeit so ungünstig arbeiteten? Welches waren die damaligen Totengräber der Bahnen? Darüber gibt die Ausgabenrechnung Auskunft. Die Betriebsausgaben der Bundesbahnen betrugen im Jahre 1903 zusammen 78 843 000 Franken und stiegen bis zum Jahre 1913 auf 1424O5Q0O Fr. Im Jahre 1930 erreichten sie dann die gewaltige Summe von 291 420 000 Franken. In ähnlicher Weise schwoll der Zinsendienst an. Während dieser im Jahre 1913 54 973 000 Fr. verlangte, waren im Jahre 1930 nicht weniger als 115 956 000 Fr. nötig. Der starken Verkehrszunahme steht also ein weit grösseres Anschwellen der Ausgaben gegenüber. Bei den Betriebsausgaben ist dieses Anschwellen auf die Personalkosten zurückzuführen, beim Kapitaldienst auf die im Verhältnis zum Verkehr viel zu grossen Investitionen. Während im Jähre 1903 die Personalausgaben pro Kopf 2718 Fr. betrugen, erreichten sie im Jahre 1930 6500 Fr. ...