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... und mancher mußte der Tücke des Objektes seinen Tribut zollen. Die beste Zeit des Tages der Auswebfahrer erreichte der jugendliche Liibbesmeyer-Buer, der auf einer 500-ccm-BMW eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 114,80 km fuhr. Sicherlich eine beachtliche Leistung für einen 19jährigen Studenten. Bei den zahlreichen Lizenzfahrern war der Kampf ungleich härter. Durch eine Motorpanne, die ihn in der letzten Runde kurz vor dem Ziel erreichte, wurde der bekannte Rennfahrer Rüttchen-Erkelenz auf Harley-Davidson um den verdienten Sieg gebracht, nachdem er die schnellste Runde des Tages mit 132,140 km gefahren. Sein Konkurrent Kürthen-Düsseldorf fuhr mit seiner Beiwagenmaschine Torna* mit einem Stundenmittel von 115,430 km die absolut beste Zeit des Tages. Die Beteiligung in den Wagenklassen war infolge der geschlossenen Veranstaltung für Wagen nicht sehr groß. Es starteten nur neun Wagen und von diesen erreichten nur wenige pannenlos das Ziel. Naturgemäß behinderte der Sonnenbrand die Leistungen der Motoren in viel höherem Maße als bei den Motorrädern. Bereits kurz vor 4 Uhr war das erste Freudenberg-Dreieck-Renn i auf dem „Westfalenring" beendet, und o: Ueberhebung darf vermerkt werden, daß diese» nicht nur die erste, sondern auch die größte motorsportliche Prüfung Westdeutschlands im Jahre 1928 darstellte. Ein besonderes Lob ...