Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... udi-Chef Martin Winterkorn gilt bei seinen Mitarbeitern nicht nur als qualitätsbesessen und detail verliebt, sondern auch als sehr praktisch denkender Mensch. Ein schöner Beweis dafür ist die zum Genfer Salon ent sandte Studie Nuvolari Quattro: ein zwei türiges, 2+2-sitziges Sportcoupe auf Basis des neuen A8. Ursprünglich hätte die Rolle des Hochleistungs-Audi ein ganz anderes Auto spielen sollen. Denn als Erbstück seines Vorgängers, des zu Bentley gewechsel ten Franz-Josef Paefgen, hatte Winterkorn im Herbst 2002 ein zweisitziges Mittelmotor-Coupe mit Lamborghini-Technik vor gefunden, von dem bereits Designmodelle existierten. Winterkorn, wie sein Ziehvater Ferdi nand Piech ein strikter Verfechter der Bau kasten-Strategie, war von der Idee eines Super-Audi durchaus angetan. Nur: Der Kofferraum erschien ihm aufgrund des Mittelmotor-Konzepts als zu klein. Deshalb er teilte Winterkorn den Auftrag, als Alterna tive ein vom Audi A8 abgeleitetes Front motor-Coupe anzugehen. Das bietet nun mit 350 Litern in etwa das Kofferraumvolumen eines VW Golf und reiht sich auch sehr gut in die Phalanx der großen deutschen Luxus-Coupes ä la Mercedes CL und des noch dieses Jahr kom menden Sechser-BMW ein. Formal führt der Nuvolari - der Name ist eine Hommage an den früheren Auto Union- Rennfahrer Tazio Nuvolari (siehe Kasten Seite 18) - die Audi-Linie ...