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... „Vor sprung durch Technik“ mal zeigen, was er kann. In jüngster Vergangenheit nicht ge rade verschwenderisch eingelöst, soll er das PS-Manko kompensieren — was hervorra gend klappt. Schneller: Die Kraftcharakteristik des V8 ist günstiger. Seine 550 Nm - immerhin zehn mehr als vorher - liegen bei 1400/min viel früher an und spannen sich bis über 5000 Touren. Diese Gewalt portioniert nun nicht mehr eine komfortable, aber phleg matische Wandlerautomatik, sondern ein blitzschnell klammerndes Siebenstufen- Doppelkupplungsgetriebe. Zusammen mit der leicht hecklastigen Traktion des perma nenten Allradantriebs schießt der S6 in 4,4 Sekunden auf Tempo 100. Damit steht er offensichtlich top im Futter (Werksangabe 4,8 s) und hängt seinen Vorgänger (Messwert 5,5 s) weit ab. Dazu kommt das Brabbeln und gedämpfte Röhren aus vollem Benzin herz. Er schiebt aus allen Touren mit leicht in Flausch gepackter Brutalität und hängt für einen Turbo sehr direkt am Gas. Sparsamer: Im Teillastbereich legt der V8 auf vier Zylindern die Einspritzung lahm und schließt die Ventile. Das ergibt eine weite Verbrauchsspreizung (9,6 bis 13,4 L/100 km), kostet aber nur wenig Laufruhe, weil ein Gegenschallsystem über die HiFi- Anlage und ein aktives Motorlager störende Schwingungen unterdrücken. Das Fahrverhalten hinterlässt einen zwiespältigeren Eindruck. Der S6 eilt ...