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... nachgelassen hat, und zwar — dank den Kriegswirren. Durchgängig war man der Ansicht, mit der Einführung der Automobilfahrten würden auch die Unfälle ihren Einzug halten. Seit Beginn der Mobilisation in der Schweiz sind nun eine grosse Anzahl Militärautomobile tagtäglich auf den Biindner Strassen gefahren, und dabei ist alles glatt und vorzüglich abgelaufen; das Auto hat sich auf den Alpenstrassen bestens bewährt. Die frühere Automobilfurcht bei der Bevölkerung ist, nachdem man das Vehikel kennen gelernt hat, verschwunden, und viele Einwohner sind jetzt für den neuzeitlichen Fortschritt des Verkehrswesens zu haben. In dem Bündner Strassennetz ist ein Kapital von rund 42 000 000 Fr. investiert, und es muss auch zugegeben werden, dass dieses grosse Kapital, seitdem die Rätische Bahn in so weitverzweigten Linien den Kanton durchfurcht, vielfach leider fast brachliegt, denn der Strassenverkehr ist meist sehr gering; aber das ändert nichts an der Tatsache der meist engen Strassen. Man muss es nur gesehen haben, welche Schwierigkeiten es gegenwärtig macht, wenn ein Automobil und eine Viehherde jetzt versuchen, aneinander vorbeizukommen. Da wird es notwendig sein, eine genügende Anzahl von Ausweichstellen zu schaffen, die dann eine ungestörte Durchführung des Automobilverkehrs ermöglichen werden. Warum man sich aber teilweise selbst gegen die Zulassung ...