Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... sich die Lage: Tyrrell und ATS blieben auf dem Platz und nahmen dann auch an den Qualifikationen teil, Arrows und McLaren packten die Koffer. Während ATS-Boss Schmid sogleich bekanntgab, dass er auf Ecclestones Anweisungen pfeife, war Ken Tyrrell vorerst noch unentschlossen und behielt sich den Schlussentscheid für den Samstagabend vor. Zunächst stellte sich die Frage, ob das Rennen in Anbetracht von nur 14 anwesenden Konkurrenten (Renault, Ferrari, Alfa Romeo, Toleman, Tyrrell, ATS und Osella; je zwei Wagen pro Team) überhaupt als Weltmeisterschaftslauf gewertet werden könne. Das unter den Formel-1-Teams in Zusammenarbeit mit der FISA ausgearbeitete Concorde- Abkommen vom Frühjahr 1981 besagt, dass ein Veranstalter bei weniger als 13 Konkurrenten von sich aus entscheiden könne, ob das Rennen abzuhalten sei oder nicht. Wenn er das Rennen durchführt, denn gilt es für die Weltmeisterschaft, unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Konkurrenten. Also zählte Imola. Publikum wollte die Ferrari sehen In Imola herrschte auch aus einem anderen Grund dicke Luft, denn seit Long Beach war bekannt, dass der FISA-Präsident Jean-Marie Balestre, der nun mehr und mehr zu einem FOCA-Interessenvertreter zu werden scheint, anlässlich des FISA-Kongresses in Casablanca, der in diesen Tagen läuft, einige bestehende Formel-1-Vorschriften schon im Hinblick ...