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... abzusenken, ausgefallene Lackierungen zu kreieren, Chrom aufzutragen und ein Auto herauszuputzen. Das moderne Low-Rider-Phänomen entstand etwas später, in den 1960ern und 70ern, in Whittier, Pico Rivera und anderen hauptsächlich von Latinos bewohnten Vororten im Osten von Los Angeles. Aber auch von Europäern und Afroamerikanern angeführte Bewegungen sind seither entstanden. »Low rider don’t use no gas now. The low rider don’t drive too fast.« Von vielen wird das Low-Riding missverstanden oder unterbewertet. Dabei ist es viel mehr als ein Automobilstil. Es ist eher eine Kultur und für viele ein Lebensstil. Die meisten älteren Anhänger des Low- Ridings werden sagen, es gehe um »Autos, klar, aber auch um Familie, Freunde, Autoclubs, Zusammensein, Kunst, Stil, Musik, Essen und Leidenschaft«. Die Autos rangieren von mild ( einige) bis wild (viele), was den Grad des künstlerischen Customizings angeht – vom zentimeterdicken Eisenglimmer-Effektlack in Bonbonfarbe über extravagante Zierstreifen, Buchstaben und Bilder bis zu spektakulären Farbverlaufseffekten und Ähnlichem. Motoren, Räder, Zierblenden und nahezu alles, was abgenommen und in einen Bottich getaucht werden kann, wird verchromt. Und was nicht verchromt wird, wird vergoldet. Als es noch keine computergesteuerte Hydraulikaufhängung gab, wurden Autos auf die altmodische Art ...