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... gut vertragen. Als Resultat entstand der Integrale, mit fünfzehn Zoll großen Rädern, neuem Fahrwerk und funktionalerem Bodywork. Ein elektronisches Motormanagement und ein Garrett-T3-Turbolader waren ebenso verbaut. Wir mussten nur noch warten, bis die zur Homologation nötigen 5000 Exemplare verkauft waren – das ging recht schnell, beflügelt durch die Erfolge im Wettbewerb. So schraubte sich die Entwicklung immer weiter und gipfelte schlussendlich im Evoluzione von 1992. Als ich Lancia 1989 verließ, verließ ich ein Siegerteam. Mit einem Auto, das die Rallyemeisterschaften der nächsten zehn Jahre beherrschte. In meinen Augen war es ein gravierender Fehler, das Projekt ohne wirkliche Nachfolge einfach einschlafen zu lassen.« Fast Forward. Das Rallyegeschehen wird bestimmt von seriennahen Kleinund Kompaktwagen, und Lancia steckt in der Absatzund Selbstwertkrise, die der Firmengeschichte gefühlt schon immer immanent war. Was bleibt, ist der verklärende Rückblick. Auf eine Marke, die einst zur Crème de la crème der Autohersteller gehörte. In den Sechzigern konnte man sich mit Lancias feinsinnigen und eleganten Kunstwerken an den Stränden und vor den Casinos unter Palmen als wirklich besonders fühlen. Das änderte sich im Laufe der Jahrzehnte – Fiat war rettende Medizin und schleichendes Gift gleichermaßen. Über fünfundzwanzig ...