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... Mitte der 1950er-Jahre endgültig verlassen hatte, gründete er eine Schule für Profifahrer, spezialisiert auf Antischleuderkurse. Das Racing Team Holland wurde 1964 aus der Taufe gehoben, mit Ben Pon und Rob Slotemaker als Fahrer. Pon sorgte für das nötige Kleingeld, also beschloss man, dass er die Führung übernehmen würde, wann immer sie mit ihren Porsche 904ern einen Doppelsieg einfahren würden. Als Sloot diese Vereinbarung in Monza missachtete, brachte er damit Pon gegen sich auf, was danach schnell zu seiner Trennung vom Team führte. Slotemaker fuhr bis zu seinem frühzeitigen Tod weiter Rennen, wobei er sich aber oft in zu vielen verschiedenen Disziplinen verzettelte. So ging seine Formel-1-Karriere nie weiter, als beim Niederländischen Grand Prix 1962 einen Ecurie Maarsbergen Porsche zu fahren. Für DAF leistete er in der Formel 3 Pionierleistung mit dem bahnbrechenden Variomatic-Getriebe und schloss den London-Sydney-Marathon in einem DAF 55 als 17. ab. Dabei überwarf er sich jedoch mit seinem Teamkollegen Rob Janssen. Die Löcher in Janssens Beifahrertür – ein Resultat eines absichtlichen Crashs von Slotemaker mit einem geparkten Lastwagen, mit dem er Janssen Angst einjagen wollte – sind ein mehr als deutlicher Hinweis auf das gespannte Verhältnis der beiden Kollegen. Trotzdem war Slotemaker das leuchtende Vorbild für eine neue Generation an ...