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... in angenehmer Bodennähe fühlte ich mich sicher gehalten. Hier muss ich einfügen, dass ich damals ei nen Ford Cortina GT mein eigen nannte (einen sogenannten «Mark I» mit 1,5-Liter-Motor), der als recht sportliche Li mousine galt. Aber der Opel GT war doch noch spürbar kräftiger und sportli cher... und vor allem eben ein niedri ger Zweiplätzer. Zuerst hetzte ich das Coupe meinen «Hausberg», den Albispass, hoch, dann erprobte ich die Bremsen bergab, kurvte durch zwei, drei Dörfer, und zum Dessert gab's noch einen Sprint auf der Autobahn zum Ausgangsort zurück. Ir gendwie erinnerte mich der Wagen mit seiner straffen Federung, der guten Mo torisierung und der starren, aber gut ge führten Hinterachse an einen englischen Sportzweisitzer — auf jeden Fall nicht an einen Opel im herkömmlichen Sinne. Bewährte Mechanik untersportlichem Kleid Bei der Konzeption des Opel GT hatten die Konstrukteure ein probates Rezept angewandt. Die mechanischen Kompo nenten entstammten weitgehend einem bewährten Serienerzeugnis, dem Ka dett. So besass der GT unter anderem die hintere Deichselachse des kleinen Opel-Modells: Die Kardanwelle war da durch zweiteilig und befand sich hinter dem Zentralgelenk in einem kurzen Schubrohr. Auch bei der Vorderradaufhängung kam Kadett-Technik zur Anwendung: Trapez-Dreieckquerlenker und eine un tere, schwimmend gelagerte sogenannte ...