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... vermehrter Verbreitung vonNebelschlussleuchten, trotz eindringlichen Aufklärungskampagnen. Natürlich ist nicht der Nebel der Unfallverursacher, sondern der Mensch, der die Geschwindigkeit seines Motorfahrzeugs zuwenigden herrschenden schlechten Sichtverhältnissen anpasst und beim Auftaucheneines Hindernisses nicht rechtzeitig anhalten kann. Dabei ist in vielen Fällen keineswegs schiere Unvernunft für das zu hohe Tempo verantwortlich, sonderndie Tatsache, dass wir uns viel zuwenig Rechenschaft darüber geben, dass beieiner Sichtweite von weniger als 50 Metern - alsodann, wenn von Gesetzes wegen das Einschalten derNebelschlussleuchten erlaubt ist - eine Geschwindigkeit von 50 km/h eigentlich bereits die oberste Grenze darstellt. Statt dessen fahren wir mit 60, 70 oder gar 80 km/h und sind damit, obwohl guten Glaubens, genügend vorsichtigzu sein, in Wirklichkeit klar zu schnell. Das Perfide dabei: Selbst wer sein Tempo tatsächlichauf 50 km/h oder noch weniger reduziert, ist seiner Haut noch lange nicht sicher. Denn auch wenn er sein Auto vor einem Hindernis noch glücklich zum Stehen gebracht hat, kann ihm von nachfolgenden Autos Ungemach drohen - besonders schlimm pflegt es jeweilsherauszukommen, wenn es sich um Lastwagen handelt. Wie soll man sich also im dichten Nebel verhalten? Tempo trotz der Gefahr vonhinten so stark reduzieren, dass man ...