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... mercedeslike Daß dieV-Klasse eine neue Art von Mercedes ist, merkt man nicht nur am fehlenden Traditi onsgrill. Ein sachlicher Nachteil muß das ebenso wenig sein wie die Fensterheber vom Audi-Zulieferer oder der Lichtschalter am Lenkrad, doch das Feeling ist weg - der Preis des Sparens doppelt ins Hintertreffen: Er konsumierte im Durchschnitt fast zwei Liter mehr Treibstoff auf 100 Kilometer (11.5 Liter). Für Abhilfe könnte höch stens der neue Fünfzylinder-Direkteinspritzer sorgen, der aber - ebenso wie die Sechsund Achtzylinder-Benziner - nicht unter die vordere Haube paßt. Die Aufstockung der Motoren palette int nächsten Jahr erfolgt deshalb mit dem 2,3 Liter- Kompressor und einem 2,8 Liter-VR6-Motor von VW, dem Mercedes-Ingenieure derzeit mehr Laufkultur und maßvolle re Trinksitten beibringen. Es wäre der V-Klasse zu wünschen, zeigt sie doch auf dem Antriebssektor ihre größ ten Schwächen. Mit den üb rigen lasterhaften Tendenzen kann man hingegen leben, denn sie mindern weniger die merce destypische Funktionalität als das markenübliche Preisgeba ren. Für 53 130 Mark sollten sich die erwarteten 7000 Käu fer pro Jahr in Deutschland fin den lassen - schließlich ist nicht nur der Caravelle TD1 ausstattungsbereinigt teurer, sondern auch der einfachste E 220 D. Bernd Stegemann Datenblatt bitte umblättern 20/1996 IB§3 29 Wie im ...