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... reicht nicht mehr Der Supersportwagen definiert jetzt den höchsten Gipfel. Aber was ist wirklich super? Der neue Porsche Carrera GT gibt darauf eine überzeugende Antwort. D ie Pferde galoppieren. 260 PS wie einst beim ersten Porsche Turbo? Lachhaft. Selbst die 450 PS eines Porsche 917, der mit seinem Zwölfzylinder in Le Mans stürmte, klingen bescheiden angesichts dessen, was heute auf die Straße losgelassen wird. Erst oberhalb von 600 PS ist man dabei in der ersten Liga. Und so viele Pferdestärken gibt es auf Wunsch sogar in einer komforta blen Limousine. Womit eine Binsenweisheit bestätigt wird: Es ist nicht allein die Motorleistung, die einen wahren Sportwagen auszeichnet. Sportwagen, so fand schon der scharfzüngige Auto-Autor Alexander Spoerl, sind Au tos, die sich besser anfühlen. Die das Fahren zum Selbstzweck machen. Fast alle Porsche zum Beispiel. Die ver deutlichen das Prinzip seit über 50 Jahren. Selbst ein 356 mit 60 PS, augenzwinkernd „Dame“ genannt, war ein Sportwagen. Den Gipfel auf der anderen Seite markiert Por sche traditionell ebenfalls - neuerdings mit dem kompromisslosen Mittelmotor-Sportwagen Carrera GT. Zehn Zylinder, 612 PS. Stärker war noch nie ein Porsche für die Straße. Selbst in der Rennwagen-Historie des Hauses nimmt der GT einen der vorde ren Plätze ein. Dennoch sind das Eckdaten, die heute niemanden mehr ...