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... Doch faktisch ist Werner schon jetzt eiskalt abserviert. In Detroit machten wir sowohl bei hochkarätigenMercedes-Mitarbeitern als auch bei Vertretern der Konkurrenz erste Ablösetendenzen aus. Auf den Noch-Chef scheint keiner mehr eine müde Mark setzen zu wollen, alle richten sich auf den kommenden neuen ein, nach dem Motto: Der Königist tot, es lebe der König. Das gnadenlose Im-Stich- Lassen desjenigen, der dieKampfstätte wahrscheinlich als Verlierer verlässt, ist in ähnlich gelagerten Fällen beinahe der Normalfall und wohl am ehesten mit einer Art Selbstschutzreflex, miteinem animalischen Überlebenstrieb des unmittelbaren Umfeldes, zu erklären. DenBetroffenen setzt dies nicht selten sogar noch härter zu als der eigentliche Rausschmiss, so dass ihnen oft nicht einmal der «goldeneFallschirm» in Form von Millionenabfindungen hilft, dar- über hinwegzukommen. Wer aus der Bel-Etage fliegt,darf kein Mitleid erwarten. Beim dynamischen Managertyp Werner haben wir allerdings die leise Vermutung, dass er den «Turnaround» irgendwie dochnoch schafft und dass seine Karriere in der Welt des Automobils nicht am Ende angelangt ist. Max Nötzli 21 23 Toyota Previa aufgewertet Erste Details von der Mercedes-M-Klasse Leichtbau an Motoren: Erfolg nicht immer garantiert Panorama KOMMENTAR Der grosse Abwesende an der diesjährigen Detroit Auto Show war Mercedes-Chef ...