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... an. Er sieht sich dabei nicht als alles hortender Sammler, der über jedes Stück seiner Kollektion exakt Bescheid weiss, sondern vielmehr als einer, der bewusst das kauft, was ihm gefällt. So geschah es, dass er 1996 ein altes Blechmodell eines Mercedes-Rennwagens suchte, um damit den Schreibtisch seines Büros zu verschönern. Dabei stiess er auf die wesentlich grösseren Tretautos. Tretautos gibt es bereits seit 1890. Die ersten wurden aus herumliegenden Einzelteilen zusammengebastelt. Ab den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts nahmen sie dann an Grösse und Gewicht zu. Damals galt es in besseren Kreisen als schick, beispielsweise vom Bugatti des Vaters beim Carrosserieschneider gleich eine Tretminiatur für den Sohn mit anfertigen zu lassen. Mit dem Sinken der Geburtenrate und der Einführung des Kunststoffs als Material war dann aber in den Siebzigerjahren die Ära der chromglänzenden Metall-Tretautos vorbei. Solche heutzutage zu sammeln ist ein noch wenig verbreitetes Hobby. Mit etwas Glück finden sich auf Dachböden und in Kellern noch welche zu moderaten Preisen. Dafür gibt es aber auch keine Kataloge und Preisorientierungen über Auktionen oder ähnliches. Daniel wurde beim Aufbau seiner Sammlung auch schon bei Internetauktionen wie E-Bay fündig. Abgeholt hat er die guten Stücke dann jeweils gleich selber. Einmal liess sich der Transport mit dem Besuch ...