Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Gott allerseits und kommt ohne einen Pfennig Geld dorthin, wohin man will.“ — „S o willst du mit mir zum Bodensee?“ Johannes nickte: „Ja! So fahren wir zum Bodensee.“ Johannes und Kitty pachten ihre Koffer und stellten sich an die Land straße. Der dritte Wagen nahm sie mit. Sie kamen meist nur kleine Strecken vorwärts, mußten öfter aussteigen, warten, winken, einstei gen, bekamen auch hie und da unfreundliche Worte zu hören; aber Johannes und Kitty lächelten nur und dachten an ihr gespartes Geld in der Tasche. Allmählich wurden die Reiseabschnitte größer, je mehr man sich der großen Verbindungsstraße nach dem Süden näherte. Dort machte sich Kitty besonders hübsch, und Johannes setzte ein Gesicht auf, als ob er mindestens zehn Semester studiert und drei Diplome in der Tasche hätte. Und richtig, gleich hielt ein schnittiges Cabriolet. Ein junges Ehepaar saß darin, das just auch an den Bodensee wollte. „Steigt ein!“ riefen sie fröhlich, „wir suchen schon lange nette Men schen, die zu uns passen! Wenn ihr wollt, machen wir einen kleinen Umweg über Rothenburg und übernachten heute dort.“ Natürlich waren Johannes und Kitty einverstanden. Die Fahrt verlief fröhlich; man fühlte sich als gern gesehener Autogast. Als sie am Spätnachmittag in dem verzauberten Städtchen ankamen, stieg man in einem kleinen, aber keineswegs billigen Hotel ab, aß gemeinsam zu Abend, ...