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... das Verbot des Kraftfahrzeuges für angemessen zu halten, solange es nicht gelungen sei, ein rationelles Automobil mit elektrischem Antrieb zu erfinden. Heute liegt uns ein noch mehr verstimmendes Urteil vor. Ein Dichter, den die Schweiz, wenn er auch im Auslande geboren ist, ganz und mit gerechtem Stolz zu den Ihrigen zählt und in die ersten Reihen ihrer lebenden Dichter und Literaten stellt, schreibt aus Anlass eines Ausfluges nach der savoyischen Seite des Genfersees, wo der Automobilverkehr, wie überall in Frankreich, besonders ausgebildet ist, wörtlich folgende, geradezu aufreizende Worte: « Es ist doch eine ganz eigentümliche Erscheinung, mit welcher Gutmütigkeit der kleine Mann in unserer sonst stark vom Geiste demokratischen Selbstgefühls und vom Bewusstsein der Volksrechte durchdrungenen Zeit sich auf diesem Gebiet von den modernen Rittern der haute finance an die Wand drücken lässt.» Und dabei ist nicht etwa ein Unglück geschehen. Die passierenden Spaziergänger waren bloss genötigt, auszuweichen und konnten, vor einem Wirtshause, eine Minute lang nicht die Strasse kreuzen. Das mildeste Urteil, das ein für die Zeit nicht tauber und blinder Leser darüber haben kann, ist: Schade, der Mann ist alt geworden. Und in unserer raschlebigen Zeit mag es sein, dass das Alter zu früh eintritt. Denn wer Augen hat zu sehen, der nimmt die Ueberzeugung mit, dass das Automobil ...