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... wurde nicht erneuert. Für den Großen Preis von Deutschland 1939 stellte Maserati dem Privatfahrer Pietsch jenen SCTF-Werkswagen zur Verfügung, der gerade Indianapolis gewon nen hatte. Das Rennen fand im Juli statt. Es drohte Krieg. Hermann Lang im Mer cedes hielt die Spitze und beendete die Startrunde 22 Sekunden vor der Konkur renz. Dann schied er aus. Es regnete. Und plötzlich lag der rote Maserati von Pietsch vorn. Doch die naßkalte Wit terung zwang Pietsch mehr mals an die Boxen, wo man die Kühlerfächer abdeckte, um die Motortemperatur hochzuhalten. Caracciola siegte letztlich bei diesem letzten Grand Prix vor der Katastrophe. Paul Pietsch wurde Dritter, und Merce des begann sich für ihn zu interessieren. Der Kriegsbeginn ver hinderte eine Grand Prix- Karriere - Pietsch wurde da für Fahrlehrer bei der Wehr macht, bereiste Rußland, wurde dreimal verwundet und kehrte 1946 aus der Gefangenschaft zurück. Er stand wie fast alle vor dem Nichts. „Es mußte doch noch an dere geben, die so rennver rückt waren wie wir“, dach ten die Rennfreunde Pietsch und Ernst Troeltsch und gründeten noch 1946 die „Motor-Sport GmbH“ - die Grundlage für die Motor- Presse Stuttgart. Ihr Blatt „Das Auto“ fusionierte 1951 erfolgreich mit „Motor und Sport“ zu auto motor und sport. Pietsch hielt es aber nicht nur am Verleger-Schreib tisch. Er fuhr ...