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... grösster schweizerischer Dichter und Gegner der Automobilindustrie, der bekanntlich in Bern wohnt, hätte in einem Kantus den Kraftwagen verdammt, kurz, überall wären die kräftigsten publizistischen Drommeten erdröhnt und männiglich wäre ob dieser unerhörten Tat in Wallung geraten. Doch hier, wo es sich um ein Pferdefuhrwerk handelt, hörte man nur ein leichtes Säuseln im Blätterwald und die wenigsten Zeitungen nahmen von dem Vorfall überhaupt Notiz, weil . . . nun ja, weil eben kein Automobil dabei war! lieh ein Glarner Fahrer auf originelle Weise. — Letzthin traf nämlich in einem Gasthof zu Linthal ein Tourist ein, der sich «Kambli aus Zürich» ins Fremdenbuch einschrieb. Als er, der angab, über den Klausen zu gehen, fort war, entdeckte die Inhaberin des Hotels, dass in ihr Bureau eingebrochen und Gelder, Banknoten und Wertpapiere im Betrage von etwa 5000 Fr. gestohlen worden waren. Der Verdacht fiel sofort auf den angeblichen «Kambli». Die Polizei verfolgte ihn nun in einem bereitwilligst zur Verfügung gestellten Automobil über den Bergpass. In der Nähe von Spyrigen (Uri) wurde er dann auch richtig eingeholt und verhaftet. Er trug die gestohlenen Werte noch fast unversehrt auf sich. Ob wohl die zu fürsorgliche Urner Behörde, die seinerzeit eine Prüfungsfahrt der Sektion St. Gallen über den Pass ablehnte, in diesem Falle die «Gefährdung des Verkehrs für Menschen ...