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... weit von einer Vollendung entfernt. Die verantwortlichen Politiker haben nichts für den Weiterbau der Autobahn in die Innerschweiz unternommen, obwohl sich die Bevölkerung in einer Abstimmung Anfang der Neunzigerjahre wiederholt deutlich dafür ausgesprochen hatte. Esscheint, als ob für manche Politiker die direkte Demokratie nicht viel gilt, wenn es um den Strassenbau geht. Stünde eine Eisenbahnvorlage zur Debatte, wäre das sicher anders. KLAGELIED DER KANTONE Klagen sind von Kantonen und Gemeinden bezüglich ihrer Strassenkassen zu hören. Gesamtschweizerisch haben sie über die Motorfahrzeugsteuern und verschiedene Gebühren knapp 1,9 Mia Franken eingenommen. Zugegebenermassen kein berauschender Betrag, um ihr Strassennetz in Schuss zu halten. Doch deswegen gleich nach einer Erhöhung der Motorfahrzeugsteuem zu rufen ist auch nicht unbedingtder Weisheit letzter Schluss. BERN SOLL HELFEN Im Lichte der steigendenEinnahmen des Bundes wäre ein Zuschuss aus Bern bestimmt nicht unmöglich - zumal im Strassenfonds seit Jahren ein nicht genau bestimmter Milhardenbetrag vor sich hinschlummern soll. Was geschieht eigentlich mit diesem Geld? Wofür wählenwir denn Parlamentarier, wenn diese nicht auch danach fragen? UND NIEMAND WEISS WOHIN Ja, und was geschieht mit den steigenden Einnahmen aus den Bussen? Hier offenbart sich ein besonderes Ärgernis. Denn ...