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... der Liter Super kostet 92 Pfennig, und die wenigen Diesel-Piloten müssen für einen Liter 41 Pfennig auf die staubigen Theken legen. Obwohl diese Preise für euro päische Begriffe immer noch sensationell niedrig sind, traf die Erhöhung die amerikani schen Grenzbewohner und Mexikaner gleichermaßen wie ein Keulenschlag. Die Regie rung freilich, die für den Auf schlag verantwortlich zeichnet, schiebt den Schwarzen Peter den Autofahrern zu. Die Ölgesellschaft Pemex (Pe troleum Mexico), zu 100 Pro zent in Staatsbesitz, hatte zu vor mit extrem niedrigen Ben zinpreisen versucht, die 30- prozentige Inflationsrate im Sombrero-Land zu stoppen. Dieser Schuß ging allerdings nach hinten los. In dem mit niedrigen Literpreise urplötz lich in durstige V 8-Limousinen amerikanischer Herkunft verliebten und damit den Ver brauch drastisch nach oben trieben, versucht die Regie rung jetzt mit der 140prozentigen Preissteigerung die alten Verbrauchs-Zeiten wiederher zustellen und damit auch die amerikanischen Tank-Grenz gänger aus dem Lande zu ver scheuchen. Zusätzliche Maßnahmen sind gleichfalls im Gespräch. Wich tigster Punkt dabei: Eine ex trem hohe Sondersteuer für großvolumige und besonders trinkfreudige Autos soll im Ölland Mexiko die Straßen wieder von den amerikani schen Auto-Sauriem vergan gener Tage befreien. „Schließlich“, so argumentiert ...