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... nie ganz sicher. . . (Zeichnung: H. Kaelin) Lob von der einen, Kritik und Tadel von der andern Seite: Die Rede ist von den Reaktionen auf die Legislaturplanung, die der Bundesrat für die Jahre 1987 bis 1991 zuhanden der eidgenössischen Räte publiziert hat. Erstmals wurden dabei die Richtlinien der Regierungspolitik und der Finanzplan für die neue Legislaturperiode in einem Dokument zusammengefasst, was den Gesamtüberblick wesentlich erleichtert. Auch hat man versucht, Schwerpunkte herauszuarbeiten und sie in grösseren Zusammenhängen, in ihren Vernetzungen also, darzustellen. Dafür gebührt der Landesregierung und vorab auch ihren Verwaltungsstellen ein Lob. Und mit Genugtuung nimmt man ferner zur Kenntnis, dass das Leitmotiv des Berichts dem modischen «Nofuture»-Trend nicht folgt, sondern klipp und klar «qualitatives Wachstum» verlangt. Den Nullwachstums-Aposteln sei dies, doppelt unterstrichen, ins Stammbuch geschrieben. Die Rosinen, aber auch der Teufel stecken allerdings bei Regierungsprogrammen ebenso im Detail wie anderswo, mögen Richtlinien und Finanzplan noch so unverbindlich sein. Die Rosinen zunächst: Da wird den ökologisch verantwortungsbewussten Automobilisten, die mit Lambdasonde, Katalysator und bleifreiem Benzin die Luft möglichst wenig belasten, eine weitere Senkung des Zollzuschlags in Aussicht gestellt (vgl. S. 9 dieser ...