Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... geworden ist; die Angst, ein Konkurrent könnte aus den Zahlen Honig saugen, konnte daher nicht die Mitteiiungsfreude dämpfen. Mummerts Mei nungsforscher haben sich ihre Sache nicht leicht gemacht: Bei ihren Fragen nach einem mögli chen Autokauf ließen sie sich nicht mit einem schlichten Ja oder Nein abspeisen, sondern sie suchten bei den von ihnen Inquirierten heraus zufinden, mit wieviel Prozent Wahrscheinlichkeit sie zum Auto erwerb zu schreiten planen. Auf diese Weise konnten auch alle Schattierungen der Antwort „jein“ registriert werden. Außerdem ha ben sich die Männer aus Essen die Mühe gemacht, Meinungsunter schiede aufzuspüren für den Fall, daß die Einkommen und die Preise nach Auffassung der Befragten steigen, gleichbleiben oder sinken, um so herauszufinden, wie sehr Preisund Einkommenserwartun gen eventuell die Kaufbereitschaft beeinflussen können. Dabei ist eine auf den ersten Blick überraschende Erkenntnis heraus gekommen: Die Erwartungen über die Preisentwicklung spielen für den Entschluß zum Autokauf so gut wie keine Rolle. Dagegen sind deutliche Unterschiede in der ge planten Kauffreudigkeit festzustel len, je nachdem ob der Befragte schon einen Wagen besitzt oder nicht. Von den Autobesitzern, die für sich mit steigendem Einkom men rechnen, wollen 18 Prozent mit einiger Wahrscheinlichkeit (das heißt mit einem ...