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... in der Werkstatt.» So ist auch ein Riesenprojektentstanden, das nächsten März in Genf vorgestellt werden soll. «Füreinmal musste ich nicht nur Lö- sungen suchen, die die Schülerverstehen würden. Der Kunde will immer eine Exklusivität, er ist ein Komplize, der einen führt.»Komplizen hat Sbarro auch bei den Autofirmen. Mit dem gleichaltrigen Jean-Martin Folzist er aus der Zeit bekannt, als dieser noch beim Metallurgiekonzern Pechiney tätig war. Aber nicht nur mit dem Peugeot-Chef hält er engen Kontakt. Für denSalon 1999 fiebern Mercedes, Citroen, Renault und VW Sbarro-Entwürfen eines GT1 (650 PS), Golf 4, Clio und Berlingoentgegen. Meist weicht der erste Schrecken aber Anerkennung, ja Begeisterung. AUCH DER SCHÜLER Patrice Liegeois-Sarre, 26, arbeitet seitsechs Jahren in der Industrie, bei Peugeot Motocycle. Er ist Absolvent des Espace Sbarro 1998/99. «Sbarro kann alles begründen. Er verlangt, dass man auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet, und weist die Schüler gerade genugan, dass das erreicht wird.» Der Realist schlägt aber auch gleichzum Träumer um: «Wir wollen alle unser eigenes Auto kreieren. Wir glauben alle daran.» So wie Franco Sbarro daran glaubte, als er 1957 aus dem Zug stieg. O Sbarro, Autoprophet in der Schweiz KREATIVITÄT ALS BERUF 1957 stieg ein 17jähriger im süditalienischen Lecce in den Zug Richtung Schweiz. 42 Jahre, rund 100 Prototypen und 27 ...