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... Bürde, die Verzinsung von 1,3 Milliarden Franken nämlich, von den Schultern genommen worden. Jetzt hat der Bund dafür aufzukommen. An die Erleichterung, welche diese Schuldübernahme für die SBB mit sich bringt, knüpfen die Automobilisten die ihnen selbstverständlich erscheinende Erwartung, dass nun bei den Bahnen eine wohlwollendere und freundlichere Gesinnung gegenüber dem motorisierten Strassenverkehr Einzug halten und eine Entspannung im Verhältnis Schlene- Strasse eintreten werde. Man tut dem Ergebnis vom letzten Sonntag keinen Zwang an, wenn man es als Verpflichtung für Bahnen und Staat interpretiert, nunmehr zu einer tragbaren, loyalen Lö- sung vor allem des Wettbewerbsproblems Hand zu bieten. Auf eine solche « Milderung der Temperatur » zählen die automobilistischen Kreise um so eher, als sie" sich — von einzelnen Ausnah- „rnen abgesehen — jn die,Abstimmungüber,die Sanlerurigsf rage "nicht eingemischt haben. Sie hoffen nicht nur, sondern sie"rechnen mit Bestimmtheit darauf, dass nunmehr bei den Bahnen der Wille zur Verständigung die Aera des Kampfes ablösen werde, eines Kampfes, der nicht immer im Zeichen des fair play stand. Der Volksentscheid vom 21. Januar verkörpert eine Befriedung der Beziehungen Bahn-Auto und schafft damit die Voraussetzungen, um die der Lösung harrenden grossen Verkehrsprobleme im Geiste der Devise « Leben ...