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... Speditionsfirma jn Chicago in diesem Sommer 50 Wagen nur von diesem Teile Amerikas nach Europa verschifft, und zwar mit nicht mehr Umständen für den Besitzer, als wie mit dem Aufgeben eines Koffers verknüpft sind. So brachte z. B. der Chauffeur eines amerikanischen Millionärs dessen Wagen nur acht Tage vor der Abreise des Besitzers nach Neapel zu dem erwähnten Spediteur. Dieser verpackte das Automobil sofort in einen grossen Kasten, buchte einen Platz auf einem Dampfer, und als der Millionär in Neapel italienischen Boden betrat, warteten Chauffeur und Wagen bereits am Ufer auf ihn. Die Automobiltour erstreckte sich durch Italien, die Schweiz, Deutschland, Frankreich und England. In London wartete bereits der Vertreter der Chicagoer Speditionsfirma auf den Wagen, der wieder verpackt und nach Chicago gesandt wurde. Der Besitzer hielt sich noch einige Tage in London auf. Als er wieder in Chicago anlangte, hob vor dem Bahnhofsportal sein Chauffeur grüssend die Hand an die Mütze, und in demselben Wagen, in dem er Europa durchquert hatte, konnte er vom Bahnhofe zu seiner Wohnung fahren. Reisebureaux in Paris und London haben schon seit langem das Automobil in den Dienst des Fremdenverkehrs gestellt, indem sie in den bekannten Char-ä-banc-Vehikeln Reisende in wenigen Stunden durch die wichtigsten Strassen und zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten führten. Nach diesem ...