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... N0 2 gestört wird. Ein weiteres von der WHO empfohlenes photometrischesVerfahren ist das Dihydroacridin-Verfahren. Durch Ethanol, das als Absorptionslösung benötigt wird, kann es jedoch auch hier zu Fehlern kommen. In Los Angeles wurde in denfünfziger Jahren das photometrische Phenolphthalin-Verfahren angewandt, das allerdingseine starke Querempfindlichkeit gegenüber N0 2 aufweist. Eswurde daher als Ozon-Messverfahren verworfen. Die spektrometrischen Ozon-Messverfahren nutzen die Absorptionsänderung des Lichts bestimmter Wellenlängen. Aus apparatetechnischen Gründen hat sich der IR-Bereich als weniger geeignet erwiesen, während der UV-Bereich heute relativ häufig verwendet wird. Ein weiteres Verfahren ist dasChemilumineszenz - Verfahren. Der Vorteil ist ein weiter Messbereich von 10 bis 6000 pg/m 3 .Die Nachteile liegen in der hö- heren Wasserempfindlichkeit,der Notwendigkeit von Ethylen und dem höheren technischenAufwand. Als letztes ist noch die Gasphasen-Titration zunennen, die von den Niederlanden favorisiert wird. Zur integralen Ozonmessung(vom Boden bis in die Stratosphäre) werden sowohl die elektrochemische Ozonsonde wie auch die Brewer-Mast- Sonde verwendet [17, 18]. Die neuerenDaten werden laut. [17] mit dem Doö.TOn-Spektrometer gemessen. Auch im UV-Bereich wird spektroskopisch weitergemessen[ 19]. Darüber hinaus sind ...