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... Schlag auf Schlag ging es weiter bis zum 100. Grand-Prix-Sieg und dem neunten WM-Titel durch Jacques Villeneuve im Jahr 1997. Der Chef, inzwischen Sir Frank Williams, sah immer nur nach vorne. Zuverlässig schnell waren nicht nur die Autos, das Team entwickelte auch so rapide weiter, dass NASA-Vertreter und Business-Consultants kamen, um zu studieren, wie das geht. Frank Williams’ Umgang mit den Autos drückt es besser aus als jedes Untersuchungsergebnis: Kaum hat ein Auto ausgedient, wurde es weggeschoben, vergessen wie ein Einweg-Feuerzeug. Als ein Schuppen voll war, in den nächsten. So was geht nicht ewig. Und weil auch mit verkauften Williams inzwischen Historische Rennen bestritten werden, gründete man nun Williams Heritage. Wie der Spirit des Mutterhauses: komplett unsentimental, ganz sachlich, zielgerichtet. Die Traditionsabteilung, geführt von Jonathan Williams (auf dem Foto in der Mitte) kümmert sich jetzt um das, was zurückliegt – darunter zig tausend Zeichnungen, auch Computerdaten obsoleter Betriebssysteme, Protokolle und Rennberichte – und um die Fahrzeuge. Das Betreiben eines F1-Autos ist nur für Millionäre, doch wer einen Williams ordnungsgemäß warten oder auch kaufen möchte, hat nun eine Anlaufstelle. Wer anderswo ein Auto erwerben möchte, sollte übrigens darauf achten, ob alles dran ist. Motoren befinden sich ...