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... er Höchstgeschwin digkeiten bis zu 255 km/h. Porsches Cisitalia Wie Bugatti kannte auch Ferdinand Por sche die Probleme der durchdrehenden Räder, vor allem bei Grand-Prix-Wagen mit den dazumaligen schmalen Rädern und Motoren von über 500 PS. Es war je doch sein Sohn Ferry, der 1947 für den Turiner Piero Dusio, den Hersteller der Cisitalia-Rennwagen, den Porsche 360 baute. Der Cisitalia folgte Porsches für die Auto Union entwickelten Prinzipien und wurde mit einem 12-Zylinder- 1500-cm3-Boxer-Mittelmotor versehen, der dank eines Kompressors ganze 250 PS leistete. Das 5-Gang-Getriebe wurde hinter den Motor gesetzt, und von hier aus lief eine lange Antriebswel le zu den Vorderrädern. Dieses Auto wurde aber nur einmal an einem Ren nen gesehen: 1953 in Argentinien, wo aber nur der Hinterradantrieb einge setzt wurde. 24 Mitdem R5-Kombi wollteFerguson 1966 dieAutoindustrie aufseine Patente aufmerksam machen. Das ersteAuto mit Vierradantrieb war derholländische Spyker 1902. Obwohl der Cisitalia seine theoretische Überlegenheit in der Praxis nie hat be weisen können, inspirierte dieser Ent wurf doch verschiedene Autobauer, vierradangetriebene Rennwagen zu bauen. So z. B. Archie Butterworth aus Frimley bei Aldershot, England, der 1953 einen derartigen Wagen baute und ihn mit einem aus Armeebeständen gekauf ten luftgekühlten 3,5-Liter-Steyr-V8-Motor ausrüstete. Er vergrösserte den Zy ...