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... werden, weil es einen Wesenszug des Interviewten charakterisiert — eine liebenswürdige Unter haltung, wobei die dem Gast gebotene Tasse Kaffee als reizende Geste der Gastfreundschaft, wie sie leider immer mehr in Vergessenheit gerät, nicht fehlte. Die, wie ich glaube, vordringliche Frage nach den weiteren Aussichten der ja immer noch anhaltenden guten Konjunktur für den Absatz von Personen kraftwagen, beantwortete Herr Thoennissen mit vorsichtigem Optimis mus. „Man muß abwarten“, meinte er etwa, „es gibt keine auf längere Sicht zuverlässige Markterforschung. Es wird letztlich davon abhängen, ob die Steuergesetzgebung des Bundes in vernünftige Formen kommt.“ Lebhaft und mit großer Eindringlichkeit ging Herr Thoennissen sodann auf die Frage nadi den Aussichten des deutschen Automobil-Exportes ein. „Wir bejahen die Liberalisierung des Außenhandels hundertprozentig... aber es muß ein Geschäft auf Gegenseitigkeit sein. Während die deutschen Einfuhrzölle 12 bis höchstens 18 Prozent betragen, erheben andere Länder, wie Frankreich oder Italien 35 bis 45, ja teilweise über 50 Prozent Ein fuhrzoll. Wir sind ganz energisch darum bemüht, gleiche Voraussetzungen zu schaffen!“ Die Frage, ob die nun anlaufende Einfuhr ausländischer Kraftwagen für die deutsche Automobil-Industrie nidit eine Bedrohung darstellt, verneint Herr Thoennissen. „Unter gleichen Einfuhr-Bedingungen ...