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... für Abhilfe sorgen: Er weiß dank seiner 40jährigen Ford-Erfahrung wie kein zwei ter. wo er im Ford-Konzern findet, was Jaguar an Entwick lungshilfe braucht. Daß die von ihm verordnete Radikalkur Früchte tragen wird, läßt er nicht in Zweifel zie hen: Innerhalb der nächsten 15 Jahre soll die Jahreseinheiten- Produktion auf200 000 vervier facht werden. Damit ist seiner Ansicht nach auch die Grenze „für einen Hersteller von Lu xuswagen“ erreicht. „Dann nämlich“, fürchtet Hayden, „wäre es nicht mehr weit, bis un sere Autos überall als Taxis herumfahren.“ Bernd Wieland Eines hatte Sir John Egan schon zu Beginn der neuen Ehe klargestellt: „Ich werde kein leichter Untergebener sein.“ Noch am Tag des Aus verkaufs des Kronjuwels der britischen Autoindustrie an den US-Multi Ford verkündete Egan: „Die nächsten Monate werden entscheiden, ob dies eine dauernde Beziehung ist.“ Jetzt hat er selbst die Scheidung eingereicht, Ende Juni geht er von Bord. „Ich will keinem an deren Herren dienen“, sagt Egan nach seinem Ausstieg, „das wäre für mich persönlich ein Problem.“ Egans Ausstieg paßt Ford gut ins Konzept: So kann Jaguar-Aufkäufer Lindsey Hal stead, Vorstandsvorsitzender von Ford of Europe, die Nobel marke ganz auf Ford-Linie trimmen. Die Wahl des Egan- Nachfolgers mag zunächst überraschen: Der 61jährige William („Bill“) Hayden, der in vier ...