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... es die Rei bung der metallenen, aufeinan der gleitenden Teile (wie etwa Kolben, Kurbelwelle, Lager, Kipphebel und Nockenwelle) reduzieren oder mit Hilfe des sogenannten hydrodynami schen Schmierfilms verhindern - übermäßiger Verschleiß wäre sonst die Folge. Das Öl trägt ferner zur Wärmeableitung von Motorenteilen bei, es muß ein schnelles Luftabscheidevermö- gen haben, um die Schaumbil dung zu unterdrücken, soll Ab lagerungen verhüten bezie hungsweise vor Korrosion schützen und nicht zuletzt ei nen Beitrag zur Abdichtung zwischen Kolbenringen und Zylinderwand leisten. Daß der Schmierstoff diese und andere Anforderungen dann auch noch längerfristig - womöglich unter besonders ungünstigen Betriebsbedingungen - sicher zustellen hat, erleichtert nicht eben seine Aufgabe. Was hat es mit den einzelnen Viskositätsklassen auf sich und was bedeutet zum Beispiel SAE 15W/40? Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit des Öls und wurde von der Society of Auto motive Engineers (SAE, Ge sellschaft der Automobil-Inge nieure in den USA) in einzelne Temperaturbereiche abgestuft. Es gilt: Je größer die Kennzahl, desto höher liegt die Viskosität. Einbereichsöle sind nur einer SAE-Klasse zugeordnet. Pro dukte dieses Typs mit niedrigen W-Kennziffern (10W) ermögli chen wegen ihres dünnflüssigen Zustands einen Kaltstart auch bei tiefen ...