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... Gemüts-Stimmungen und -bewegungen einen sonst guten Fahrer so gefährlich machen können, und er gibt dafür eine Reihe von Beispielen, die sich in New York zugetragen haben. Da ist z. B. Mrs. de W., eine erfahrene und vorsichtige Fahrerin, die niemals den geringsten Kratzer auch nur an ihrer Stoßstange davon getragen hatte. Sie fuhr eines Tages in die Stadt, um ihren Anwalt wegen ihrer Scheidung zu konsultieren. Als sie das Büro verließ, war sie außerordentlich erregt, sie weinte. Auf dem Heimweg hatte sie eine Eisenbahnkreuzung zu passieren. Sie war den Weg schon hundertmal gefahren, kannte die Verkehrszeiten der Züge auswendig. Sie konnte die Schienen klar sehen, auch den herannahenden Zug, der Lokomotiv führer gab ein Warnungszeichen, aber sie fuhr direkt in den Schnell zug hinein und wurde sofort getötet. Gram und Trauer sind schlimme Reisebegleiter. Aber Ärger benebelt die Sinne vielleicht noch stärker. Ein Mann geriet mit seiner Frau eines Morgens in heftigen Streit. Er rannte aus dem Haus, warf die Türe hinter sich zu, sprang in seinen Wagen, fuhr aus der Einfahrt und direkt in die Seite eines Lastautos. Die Folge waren 145 Dollar Schadenersatz und eine Woche Bettaufenthalt, bis seine Verletzungen wieder geheilt waren. Der Vorfall hätte ihm das Leben kosten können; es war nur ein glücklicher Zufall, daß er relativ glimpflich davonkam. Er wußte aus ...