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... die Sommerfrischler aus Dresden und von weiter her den Künstlern nach, florierte der Tourismus. Im Heimatmuseum von Bad Schandau kann man etwas Atmosphäre aus jenen Tagen schnuppern. Unter dem volkstümlichen Gipfelblick hängen die Fotos der Erstbesteiger, liegen die ersten Kletterseile, der erste Reiseführer. Den hatte 1804 der Pfarrer Lebrecht Götzinger verfaßt und damit den Tourismus regelrecht gepuscht. »Man versehe sich«, empfahl der fromme Mann, 200 Meter über der Elbe: Die Malet der Romantik haben die Bastei berühmt gemacht. An den Ufern des Stroms liegen eine ganze Anzahl sthöner Schlösser mit gepflegten Gärten. Und an der Anlegestelle vor den Brühlsthen Terrassen starten die Dampfer ins Elbsandsteingebirge. »zu dieser Reise neben Fernrohr, Stachelstock und Limonade vor allem mit einem kleinen, eisernen Instrumente, Pinsel und trockener Farbe, um seinen Namen am Felsen anzuzeichnen.« An so einem Tip hätten unsere Sprayer ihre helle Freude, abererkam auch damals schon gut an. »Nirgendwo hab' ich eine solche Menge von Namen gesehen. Nicht einmal im Adreßbuch«, notierte - wohl mit gemischten Gefühlen - der Dichter Hans Christian Andersen vor 150 Jahren. Fremdenheime und Hotels sprossen wie Pilze, Mühlen wurden umgebaut, auf den Höhen entstanden Gasthöfe und Aussichtstürme. Kurzum.- Sachsens Schweiz ...