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... verschmer zen wie die nicht lieferbare dritte Reihe, auf der sich im Touran gegen Aufpreis (660 Euro) zwei weitere Kinder un terbringen lassen. Angesichts der mageren Staureserven, der spärlichen Ablagen und einer bescheidenen Innenraum- Variabilität, wie sie heute jeder Kleinwagen bietet, bleibt allerdings vom Van-Konzept kaum mehr übrig als die hohe Sitzposition und der bequeme Einstieg. Hinzu kommen funk tionale Nachteile wie die schlechte Übersichtlichkeit rund um, eine hohe Ladekante, fehlende Stoßleisten sowie der nicht in die Zentralverriegelung integrierte Tankdeckel. In diesen Punkten schneidet der Praktiker von VW durchweg besser ab. Seine großen, klaren Instrumente, die geschäumten Kunststoffe und die sehr solide, knisterfreie Karosserie un termauern zudem den Eindruck, dass konventionelle Lösun gen meist eine längere Halbwertszeit haben als modische. Aber auch weniger Flair: Selbst in der teuren Highline-Version wirkt der Touran sehr brav, nüchtern, deutsch, während sich Seat sichtlich bemüht, beim Fahrer „auto emociön“ aufkommen zu lassen. Eine Sitzlehne wie ein Schraubstock im Rücken, weiß hinterlegte Zifferblätter und Verkleidungen im Karbon-Look vor Augen, ein griffigdickes Lenkrad- Schalthebel-Duo zu Händen: Das weckt selbst in kühlen Nordlichtern den Torero. Erst recht, wenn unter der Fronthaube der starke Pumpedüse-Vierzylinder ...