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... drei Einlassöffnungen sowie ei nen Ölkühler. Dieser Motor lieferte 130 bis 135 PS und brachte den Wa gen, abhängig von der Carros serie, auf eine Höchstge schwindigkeit von 155 bis 170 km/h. Die wichtigsten Chassisabmessungen waren eine vordere Spurbreite von 1400 mm, eine hintere von 1410 mm, ein Radstand von 2950 mm und ein Gewicht von 930 bis 950 kg. Die unabhängi ge Vorderradaufhängung funk tionierte, wie beim Peugeot aus jener Zeit, mit einer Quer blattfeder. Hinten fanden wir halbelliptische Federn und ein Viergang-Vorwahl-Getriebe von Wilson, später von Cotal. Alles klassische Kennzeichen also, mit Ausnahme des Getrie bes vielleicht, das nicht neu war, aber eine gewisse Raffi nesse zufügte. Mit Rücksicht auf die erober ten Rekorde, die Zuverlässig keit der Wagen und mit dem Wunsch, der Marke ein etwas jugendlicheres Ansehen zu ge ben, brachte Delahaye 1935 zwanzig Rennwagen auf den Markt. Sie basierten auf dem 135 S. Der Motor leistete 155 PS bei 4300 U./min und war mit einem normalen oder mit einem Vorwahlgetriebe in ei nem verkürzten Chassis ver bunden. Delahaye machte am 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1935 mit, musste jedoch bis 1938 aufeinen Sieg warten. 1936 wurde das berühmte Ren nen wegen eines Streiks nicht durchgeführt. 1937 erreichte Delahaye den zweiten Platz hinter einem Bugatti, doch ein Jahr später war Delahaye der grosse Gewinner. In jenem Jahr ...