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... Ventilen sitzenden Nockenwelle durch Kugellager" •— sein soll. M.G15. Zunächst ist die Bezeichnung „Nockenwelle" dahin festzulegen, daß es sich hier nicht tun die rotierende Nockenwelle handelt, denn diese wirkt selbstverständlich auf die deutlich erkennbaren Stößelstangen. Üb ir die Lagerung obiger „Schwingdaumenwelle" unmittelbar über dem Kompressionsraum eines luftgekühlten Motors kann man verschiedener Ansicht sein. Die Anwendung von so kleinen, wenig geschütztem Kugellagern dürfte vielleicht ebenso unwirtschaftlich sein, wie die dem Persilwasser ausgesetzten Kugellager an den nur zu bekannten american wringers. Aus der beigefügten Motorskizze geht hervor, daß ich schon im Jahre 1908 Kugellager im Steuerungstriebwerk vorgesehen habe. Damit ist aber das Wesentliche an diesem Bastler-Motor nicht erschöpft. Eine einzige, ganz ungewöhnlich große Kurvenscheibe aus Gußeisen, wenn man sich besseres Material nicht leisten will, sitzt lose auf der verlängerten Kurbelwelle und eilt ihr mit halber Geschwindigkeit nach. Das Ritzel auf der Kurbelwelle habe Z-Zähne, dann hat die innenverzahnte Kürvenscheibe zwei Z-Zähne. Beide Räder liegen also konzentrisch. Zwei Übertragungszahnräder sind zu einem Stück verschraubt und in einem Steg fliegend! gelagert, Der Steg ist mit dem Räderkasten verschraubt, wie aus der Skizze gut ersichtlich. Die ...