Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Toivonen den Sieg erbte. RÖHRLS JAHRE Endlich warf man alle Indexrechnungen über Bord, und seit 1968 ist der Speed auf den Sonderprü- fungen das einzige Bewertungskriterium. Die erste Etappe in Form einerSternfahrt überlebte zwar noch bis Mitte der 90er-Jahre, sie wurde aber zur reinen Pflichtübung ohne sportliche Bedeutung. Ihren Weltruf verdankt die «Monte» bis heute dem hohen Schwierigkeitsgrad bei wechselnden Strassenverhältnissen. Nur wer sowohl auf Asphalt wie auch auf rutschigem Untergrund schnell ist und die passenden Reifen gewählt hat, darf sich Siegeschancen ausrechnen. EinMeister bei solchen Verhältnissen war etwa der Deutsche Walter Röhrl, der diese Rallye zwischen 1980 und 1984 nicht nur vier Mal gewann, sondern jedesMal für eine andere Marke. Fehlen Eis und Schnee, ist der Reiz für Aktive und Fans bloss halb so gross. Wie im übrigen Automobilsport betrieben die Werke im Rallyesektor einen immer grösseren Aufwand, nicht zuletzt wegen des 1973 verliehenen WM-Status. Zu den skandinavischen Profis gesellten sich solche aus anderen europäischen Ländern, und auf dem Fahrzeugsektorbrach 1975 mit dem Lancia Stratos die Ära der speziell für den Rallyesport entwickelten Modelle an, die später ihre Fortsetzung in den noch radikaleren Gruppe-B-Boliden erlebte. Nach mehreren schweren Unfällen schob die FLA dieser Entwicklung einen Riegel vor und wertete ...