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... In diesem «Vonselbst» liegt die Gefahr. Zunächst verleitet das Vonselbst den Menschen zur Bequemlichkeit. Er lässt sich in das weiche Polster seines Wagens niederfallen, als gälte es, in bequemsten Klubsesseln zu thronen. Er drückt auf einige Knöpfe und es geht von selbst. Halb liegend, eine riesige Zigarre im Gesicht oder gar mit dem einen Arme die holde Begleiterin umschlossen, rast man «von selbst» davon. Wie mancher gibt sich auch der Täuschung hin, als ob der rassige Motor, der die grosse Arbeit auf sich nimmt, auf den Lenker selbst abfärbe. Er träumt von seinen Leistungen, die er hinter sich hat, in so wenigen Tagen so viele Kilometer, so viele Pässe und Länder hinter sich. Eine Leistung, was? Nein, das «Vonselbst» erzieht zur Bequemlichkeit. Die meisten meiner Autobekannten sind dick geworden. Feriengäste, die den Wagen mitnehmen, lassen sich für grosse Bergtouren, für richtige Fusswanderungen nicht mehr gebrauchen. Sie können es bequemer haben. Es geht jetzt auto — vq% selbst. Noch schlimmer wirkt sich aber die Autokrankheit aas, wenn sie Blähungen im Gehirn erzeugt und selbstüberhebenden Hochmut hinterlässt. Wie oft darf ich als Fussgänger im Strassengraben meine Zuflucht suchen, weil der vorbeiflitzende Herr die Strasse für sich selbst beansprucht. Sein höheres Recht liegt einzig darin, dass er «von selbst» Auto dahinfährt, während ich meine Beine ...