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... Es ist schon eine ganze Weile her, dass man von der Fabbrica Italiana Automobili Torino, kurz Fiat, gute Nachrichten hörte. Fiat, eines der ältesten Automobilunterneh men in Europa, stand jahrelang zwi schen Übernahme und Untergang. Jetzt freilich sehen die Zahlen wieder er freulicher aus. Nicht zuletzt dank dem Grande Punto stieg beispielsweise der Absatz in Deutschland in den ersten sieben Monaten dieses Jahres um 30 Prozent. Schlechte Fiat-Nachrichten, alte Fahrensleute werden sich erinnern, sind nicht neu. Früher war es die Qua litä der Autos aus dem Süden, die oft für Hohn und Spott sorgte. Flink und sportlich waren Fiat zwar immer. Aber der Rost, so grienten die Spötter, be gann schon im Prospekt zu nagen. Und heute? Alles anders. Die Globali sierung greift um sich, die Autos wer den sich ähnlicher. Meist nimmt man sich die Deutschen zum Vorbild, deren Ruf, die besten Mobile der Welt zu bauen, ungebrochen ist. Man merkt das dem Grande Punto an. Die Türen, mit sicherheitstechnisch längst obsole ten Klappgriffen versehen, fallen mit einem satten Klack ins Schloss, fast schon mercedesmäßig. Die Karosseriestruktur wirkt steif, und auch im Innenraum gibt es weni ger an der Verarbeitung als an den ver wendeten Materialien zu mäkeln. Har ter Kunststoff gehört nun einmal zum Standard in dieser Preisklasse. Beim Punto fallt er allerdings verstärkt auf, EE119/2006 ...