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... nach dem anderen – jeder ein wenig umgebaut, mit etwas Neuem ausgestattet – aus der Werkstatt fuhr: mit holzbeschichtetem Lenkrad von Derrington oder Nardi, tiefergelegtem Fahrwerk für besseres Handling, umgedrehten Rädern zur Verbreiterung der Spur, Schutzbügeln statt Stoßstangen, anstelle der original montierten Auspuffanlage Bursch Stingers. Als er das sah, reifte seine Vision der Outlaws: Sie mussten besser aussehen und schneller fahren. So richtig aufeinandergekracht sind deutsche Gründlichkeit und Californian Customizing aber erst später. Noch zehn Jahre später war Emory bei Iverson und beriet Porsche-Fahrer, wie sie ihren Wagen etwas ungewöhnlicher gestalten könnten. Zur selben Zeit kamen diese Oldie-Shows auf, bei denen Fahrzeuge in perfekterem Zustand waren, als es die Originale je hätten sein können. Noch mal zehn Jahre später, und er übernahm von seinem Chef das Ersatzteillager und sorgte für frischen Wind in der Szene. Im Laufe der 80er-Jahre entwickelte Emory im Alleingang seinen ganz eigenen Porsche-Stil. Porsche-Puristen fielen fast in Ohnmacht, er eroberte sich aber eine ganz eigene Fangemeinde. Der Outlaw-Porsche wurde zu einer eigenen Größe. Er stand für eine Haltung. Um dies zu feiern, kreierte Emory eine Plakette, die nur an wahre Outlaws vergeben wird. Inzwischen werden sogar diese Embleme für Unsummen gehandelt. Ein wahrer Verehrer ...