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... Donnerstag das Halbfinale an selber Stätte und am Freitag auf dem Circuit du Laquais inFrankreich das Finale folgte. War die Grundausbildung am 4. April im TCS-Ausbildungszentrum Stockental nicht viel mehr als ein Vorgeplänkel, bei dem 18 der insgesamt 42 Kandidaten durchfielen, so galt es nunernst. Für Taktik war nicht mehr viel Spielraum, denn zu unterschiedlich waren die drei zu absolvierenden Disziplinen. NERVENSACHE Diese waren, wie im Vorjahrin Interlaken, dieselben: Slalom- Parcours, Bremsen/Ausweichen aus hoher Geschwindigkeit und«Skid Control». Letzteres erwies sich schnell als jene Disziplin, dieden Kandidaten am meisten Bauchschmerzen bereitete. Der mit dem «Skid Car» («Schleuderauto» - ein Mazda323F mit kleinen Rollen unter den Hinterrädern) zu befahreneParcours erweckte bei den Teilnehmern zwar eher den Anschein eines Geschicklichkeitskurses,doch die Rennfahrer und Instruktoren Philippe Favre undDaniel Hadorn wiesen auf den Sinn dieser Übung hin: nämlich das Auto und dessen Bewegungen zu spüren (so genanntes «Popometer*), krassem Übersteuern mit dosiertem Bremsen und Beschleunigen entgegenzuwirkenund sich über eine bis zwei Minuten voll zu konzentrieren. Die Brems-/Ausweichprüfung und der Slalom (mit dem serienmässigen Mazda MX-5) verlangtenzwar auch volle Konzentration, kamen dem Rennfahren vom Charakter und Schwierigkeitsgrad her aber ...