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... in einer eilends einberufenen Analysten-Konferenz Selbstkritik. „Und sie ist auch nicht akzeptabel.“ Der hohe Benzinpreis hatte 2006 erstmals dramatische Auswirkungen auf den US-Markt. Zetsche: „Geringer Sprit verbrauch ging bei den Kaufgründen von Rang fünf auf Rang eins. Und wir sind nicht bei den Sparsamsten.“ 72 Prozent des Produktportfolios sind große Pickups, SUV und Vans. Die Kunden kauften Modelle der Kompaktklasse, und statt spritschluckender Achtzylinder stehen plötzlich sparsame Vierzylinder in der Käufergunst. Dies ist aber nicht der eigentliche Grund für die plötzliche Krise. Für die Sommermonate Juli und August hatte sich Chrysler viel vorgenommen. Und wurde von der Konkurrenz übel überrascht. GM und Ford lockten die Kunden mit Null- Prozent-Finanzierungen über 72 Monate. Chrysler entschied, nicht mitzugehen. Und hoffte trotzdem auf gute Absätze. Zetsche: „Hoffnung ist nicht die beste Basis für Management- Entscheidungen.“ Während Chrysler zum erneuten Problemfall wurde, scheint Mercedes wieder runder zu laufen. Der Vertrieb hat um elf Pro zent zugelegt. Die Verzahnung von Entwicklung und Einkauf schreitet voran. Man hat sich auf einen Modulbaukasten und zwei bis drei Fahrzeug-Architekturen geeinigt. Und auch die Standardisierung der Werke - vor allem die Flexiblität, ver schiedene Baureihen in einem Werk zu produzieren - scheint ...