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... Sportwagens der späten 1930er-Jahre zur Verfügung stellen, des BMW 328: 2 Liter, 6 Zylinder, 80 PS. Unter primitiven Verhältnissen entsteht dann durch ein Team aus erfahrenen Facharbeitern ein neues Fahrzeug, erst in Messkirch/Südbaden, dann in der Nähe von Rastatt: Motor tunen, Chassis verbessern und vor allem eine neue Karosserie hämmern. Die charakteristische Pontonform veranlasst einige kritische Betrachter, das Produkt »Aerosaurier« zu nennen. In den Jahren ab 1948 beherrschen diese Fahrzeuge die Startfelder der nationalen Rennen bei den Sportwagen bis 1,5 bzw. 2 Liter und in der Formel 2. Es bildet sich eine Art Veritas-Monokultur: Sie erringen bis 1952 fast alle deutschen Meisterschaften dieser Klassen. Auf der Meldeliste zu unserem Rennen finden sich – mit einer Ausnahme – neun Veritas und acht BMW-Eigenbau. Drei davon stehen in der ersten Startreihe: #1 Karl Kling (der von 1951 bis 1955 zur Werksmannschaft von Mercedes gehören wird, dabei Sieger der Carrera in Mexiko), #2 Toni Ulmen, #15 Ralph Roese. Dazwischen #3 Willi Krakau auf einer BMW-Konstruktion mit frei stehenden Rädern: Er wird die schnellste Runde fahren, aber ausfallen. Sieger: Karl Kling, Schnitt 113,6 km/h. Doch die Zeit der Veritas-Herrenfahrer dauert nur einige Jahre. Die Firma, die von Anfang an mit Finanzproblemen zu kämpfen hatte, muss das Handtuch werfen, und der Restbestand ...