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... verbaute den Franklin-Motor, doch Tucker – und genau das war vermutlich der Sargnagel in dem Businessplan des Hasardeurs – rechnete mit solch großvolumiger Produktion des Pkw, dass er alle Aufträge für andere Abnehmer des Franklin-Boxers cancelte. Dann konvertierte er den Sechszylinder vom luftgekühlten zum wassergekühlten Motor, setzte jetzt doch ein konventionelles Getriebe ein – ein verstärktes von Cord mit verlängertem Gehäuse. In zwei Chassis kam sogar eine frühe Form eines stufenlosen CVT-Getriebes zum Einsatz, die »Tuckermatic«. Schnell, sicher, preiswert? Schon bei der Premiere 1947 war der erwartete Listenpreis auf $2000 angestiegen. Ein Jahr später ging alles sehr schnell. Das Auto wurde gebaut, es fuhr, es wurde gekauft. Und die Behörden kamen und schnüffelten. Für sie war klar: Die Sache stank. Das kostete Zeit. Medien verbreiteten Gossip und Fake- News, der Aktienkurs brach ein. Das Auto hatte einige innovative Sicherheitsfeatures (niemals Gurte, entgegen etlichen Berichten), und es kam an. Trotzdem war Monate später Sense. Das Jonglieren mit Millionen, auf dem Hochseil, konnte nicht weitergehen. Die Justiz wollte Tucker, Kunden verloren die Gedu ld, 2000 Arbeiter ihre Anstellung. Im Oktober 1948 musste Preston Tucker die Fabriktore schließen. Seine Buchhaltung im Casino-Style mündete in Klagen, die kosteten Geld und Zeit, das mit ...