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... gerade auf 90 PS), die verbesserte Aerodynamik und die höherwertigere Achsübersetzung – 3,18 aus einem Opel Manta – sorgten für eine Endgeschwindigkeit von 240 Stundenkilometern. Die Reichweite war allerdings bescheiden. Opel kalkulierte sie mit hundert Kilometern. In der Praxis waren die Batterien allerdings schon nach vierundvierzig Kilometern leer. Dennoch erreichte der Elektro-GT an äußerst sonnigen Tagen am 17. und 18. Mai 1971 eine Vielzahl an Geschwindigkeitsrekorden. Mit Start aus dem Stand wurde der Wagen nach einer Viertelmeile (402 Meter) mit 85,87 km/h gemessen, bei der halben Meile (804 Meter) mit 92,98 km/h, und die Kilometermarke passierte er mit 115,85 km/h. Das waren zu der Zeit einmalige, kaum zu vergleichende Werte. Übertroffen wurden diese Werte mehr als drei Jahrzehnte später, erst mit dem heutigen Tesla Roadster (165 km/h nach der Viertelmeile). Hinzu kamen mehrere Versuche aus dem fliegendem Start heraus. Bei denen kam der Opel nach einem Kilometer auf 187,3 km/h. Auch wenn die Batterien schwer waren und nicht lange hielten, hatte das Projekt sein eigentliches Ziel erreicht: Die Firma heimste jede Menge positiver Publicity ein, als Zeitungen und Magazine fragten, ob das automobile Konzept der Zukunft womöglich so aussehen könnte. Das sportliche Image der GT-Produktion war damit abgesichert. Rollsplittnarben auf ...