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... jederzeit bestens im Bilde. Der 750er-Fiat-Abarth-Vierzylinder hinter uns verrichtete seine Sache sowohl drehzahlfreudig wie auch mit erstaunlicher Elastizität - aber immer mit unverkennbar italienischer Musik ... - Ja, ich hatte mir den Jahrgang des flinken kleinen Autos fast mit Gewalt in Erinnerung zu rufen: 1957 - das sind ja volle 34 Jahre her! Einmal deutete das Heck mit seinem längs eingebauten Vierzylinder diskret seine Anwesenheit an. Es wollte wohl darauf hinweisen, dass der zierliche Abarth zur Heckschleuder werden kann, falls man ihn - gewollt oder ungewollt - provoziert. Die Bremsen [rundum natürlich noch Trommeln) waren übrigens dem Jahrgang entsprechend sehr gut und griffen weich. Im gesamten gesehen eine gelungene Mechanik, die seinerzeit auch [und vor allem!) unter der praktisch unveränderten Karosserie des Fiat 600 als «Derivazione Abarth 750» in zahllosen Rennen ihren Mann stellte! Bei uns in der Schweiz hatte dieser Fiat-Abarth damals etwa den gleichen Stellenwert wie in jüngerer Vergangenheit der aus dem Renault 5 hervorgegangene Renault Alpine oder der VW Golf GTI und bot manchem Fahrer viel Rennspass für vergleichsweise wenig Geld. - Letzteres traf für das Abarth-Coupe natürlich nicht mehr zu, kostete es doch neu über 12 000 Franken, was für einen jungen Rennfahrer oft den Rahmen seiner ...