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... So war das in der Frühzeit der pferdelosen Kutschen. Rennen fanden ausschließlich auf öffentlichen Straßen statt. Meistens von Stadt zu Stadt. Umso länger und herausfordernder desto besser. Auch aufgrund des schon zur napoleonischen Zeit aufgebauten hervorragenden Straßennetzes war Frankreich schon vor der Jahrhundertwende weltweit die Autonation Nummer 1. Benz und Daimler verkauften ihre Konstruktionen nach Paris oder Nizza, gelegentlich auch Lizenzen. Und so verwundert es nicht, dass der Automobilsport in Frankreich seinen Anfang nahm. Der Ausgangspunkt vieler dieser Überlandrennen war Paris. Das erste große Autorennen, ausgeschrieben von der Zeitung Le Petit Journal, fand 1894 auf der Strecke Paris – Rouen statt. Später ging es auch in Italien, Belgien, Deutschland und Österreich los, wo sich vor allem gelangweilte TODESFAHRT Marcel Renault mit seiner Voiturette auf dem Weg ins Desaster beim Rennen Paris–Madrid. Es endete für ihn tödlich Adlige der Herausforderung stellten. Auf ihren mächtigen Mercedes, Benz oder Fiat nahmen sie es gegen Panhard, De Dietrich oder Darracq auf. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam es jährlich zu mehr als zwanzig großen Stadtzu-Stadt-Rennen dieser Art. Der schnell gegründete Automobile Club de France kümmerte sich um die Abwicklung, 1895 ging es von Paris nach Bordeaux und zurück, im Folgejahr nach ...